Kündigung schreiben — kostenlos & rechtssicher
Ob Handyvertrag, Mietvertrag oder Arbeitsverhältnis — eine Kündigung muss bestimmte Formvorschriften einhalten. Unser Generator erstellt rechtssichere Kündigungsschreiben für alle gängigen Vertragstypen nach deutschem und österreichischem Recht.
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Was enthält der generierte Kündigung?
Kündigung: Deutschland vs. Österreich
Die wichtigsten rechtlichen Unterschiede auf einen Blick
| Thema | 🇩🇪 Deutschland | 🇦🇹 Österreich |
|---|---|---|
| Kündigungsfrist Arbeitnehmer | 4 Wochen zum 15. oder Monatsende (§ 622 BGB) | 1 Monat zum Monatsletzten, vertraglich bis zu einem halben Jahr verlängerbar (§ 20 Abs. 4 AngG, § 1159 Abs. 4 ABGB) |
| Kündigungsfrist Arbeitgeber | 4 Wochen bis 7 Monate je nach Betriebszugehörigkeit | 6 Wochen bis 5 Monate je nach Dienstjahren, zum Quartalsende oder, wenn vereinbart, zum 15. oder Monatsletzten (§ 20 AngG, § 1159 ABGB) |
| Kündigung Mietvertrag Mieter | 3 Monate Frist (§ 573c BGB) | Wohnung: 1 Monat zum Monatsletzten bei monatlichem Mietzins, sofern nichts anderes vereinbart (§ 560 ZPO); befristet: nach 1 Jahr mit 3 Monaten Frist (§ 29 Abs. 2 MRG) |
| Kündigung Handyvertrag | Jederzeit zum Laufzeitende, 1 Monat Frist | Jederzeit zum Laufzeitende, 1 Monat Frist |
| Fristlose Kündigung | Aus wichtigem Grund, § 626 BGB / § 543 BGB | Aus wichtigem Grund: Arbeitsvertrag § 1162 ABGB, § 25 AngG, § 82 GewO 1859; Mietvertrag §§ 1117, 1118 ABGB |
| Schriftformerfordernis | Bei Arbeitgeberkündigung: immer schriftlich | Bei Arbeitgeberkündigung: immer schriftlich |
Häufige Fehler beim Kündigung
Nutzen Sie die Liste als Kontrolle: Der Generator formuliert den Text aus Ihren Angaben — ob Frist, Form und Inhalt für Ihren Fall stimmen, prüfen Sie vor Unterschrift oder Versand anhand dieser Punkte.
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Häufige Fragen: Kündigung
Welche Kündigungsfrist gilt für Arbeitsverträge?
In Deutschland gilt für Arbeitnehmer eine gesetzliche Frist von 4 Wochen zum 15. oder Ende eines Monats (§ 622 BGB). In Österreich gilt für Angestellte (§ 20 AngG) und ebenso für Arbeiter (§ 1159 ABGB): Kündigt der Arbeitnehmer, beträgt die Frist mangels günstigerer Vereinbarung einen Monat zum Monatsletzten; der Arbeitgeber muss 6 Wochen einhalten, nach dem vollendeten 2. Dienstjahr 2 Monate, nach dem 5. drei, nach dem 15. vier und nach dem 25. Dienstjahr fünf Monate, jeweils zum Quartalsende, sofern nicht der 15. oder der Monatsletzte als Termin vereinbart ist.
Muss ich den Grund für eine Kündigung angeben?
Bei den meisten Vertragstypen (Handyvertrag, Mietvertrag als Mieter, Abonnements) ist eine Begründung nicht notwendig. Bei Arbeitgeberkündigungen ist ein Grund in der Regel erforderlich.
Wie muss ich eine Kündigung versenden?
Immer per Einschreiben mit Rückschein senden — nur so können Sie den Zugang beweisen. Einige Verträge erlauben auch E-Mail-Kündigung. Im Zweifel: schriftlich per Post.
Was ist eine außerordentliche fristlose Kündigung?
Eine fristlose Kündigung ist bei schwerem Vertragsverstoß möglich — z.B. wenn der Vermieter die Wohnung unbenutzbar macht oder ein Arbeitnehmer stiehlt. In Deutschland muss sie bei Arbeitsverhältnissen innerhalb von 2 Wochen ab Kenntnis des Grundes erklärt werden (§ 626 Abs. 2 BGB), bei vielen anderen Dauerschuldverhältnissen innerhalb einer angemessenen Frist (§ 314 Abs. 3 BGB). Für Mietverträge gilt § 314 Abs. 3 BGB nicht (BGH, Versäumnisurteil vom 13.7.2016, VIII ZR 296/15); wer lange zuwartet, riskiert aber auch hier, dass die Kündigung scheitert.
Kann ich online oder per E-Mail kündigen?
Ja, sofern weder Gesetz noch Vertrag eine strengere Form verlangen. In Deutschland ist die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses per E-Mail unwirksam (§ 623 BGB), und die Kündigung eines Wohnungsmietvertrags verlangt die schriftliche Form (§ 568 Abs. 1 BGB), die eine einfache E-Mail nicht erfüllt. In Österreich kann der Mieter im Anwendungsbereich des MRG nur gerichtlich oder schriftlich kündigen (§ 33 Abs. 1 MRG). In Deutschland müssen Unternehmer, bei denen Verbraucher über eine Website einen Dauervertrag abschließen können, dort eine Kündigungsschaltfläche bereitstellen (§ 312k BGB). Im Zweifel zusätzlich schriftlich per Post kündigen.
„Kündigung“ in Deutschland: Was Sie wissen sollten
Mit einer Kündigung beenden Sie einen Arbeits-, Miet-, Mobilfunk- oder Abovertrag einseitig zu einem Termin. Sie wird wirksam, sobald sie dem Vertragspartner zugeht, und zurückziehen können Sie sie nur, wenn Ihr Widerruf vorher oder gleichzeitig zugeht (§ 130 Abs. 1 BGB).
Das muss hinein
- Name und Anschrift beider Seiten sowie Kunden-, Vertrags- oder Personalnummer, damit der Vertrag eindeutig zugeordnet werden kann.
- Eine unmissverständliche Erklärung, dass Sie den Vertrag beenden, etwa mit den Worten „Hiermit kündige ich“.
- Den gewünschten Endtermin, bei unsicherer Fristberechnung ergänzt um „hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt“.
- Bei Arbeits- und Wohnraummietverhältnissen Ihre eigenhändige Namensunterschrift (§ 126 Abs. 1 BGB).
- Bei der Kündigung über die Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ den Zeitpunkt, zu dem der Vertrag enden soll; fehlt er, wirkt die Kündigung im Zweifel zum frühestmöglichen Zeitpunkt (§ 312k Abs. 5 BGB).
Form und Unterschrift
Die gesetzliche Schriftform kann grundsätzlich durch ein elektronisches Dokument ersetzt werden, dem Sie Ihren Namen hinzufügen und das Sie mit Ihrer qualifizierten elektronischen Signatur versehen (§ 126 Abs. 3, § 126a BGB). Für die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ist diese elektronische Form ausdrücklich ausgeschlossen (§ 623 BGB); dort bleibt es bei der Urkunde mit eigenhändiger Unterschrift.
Häufige Fehler und ihre Folgen
- Ihre Wohnungskündigung geht erst nach dem dritten Werktag des Monats ein: Zum Ablauf des übernächsten Monats ist es dann zu spät (§ 573c Abs. 1 BGB), das Mietverhältnis endet frühestens einen Monat später.
- Sie kündigen Ihren Job ohne Anschlussstelle und ohne wichtigen Grund: Der Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht grundsätzlich zwölf Wochen lang (§ 159 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 3 SGB III), zudem verkürzt sich die Anspruchsdauer um mindestens ein Viertel (§ 148 Abs. 1 Nr. 4 SGB III).
- Jemand kündigt in Ihrem Namen, ohne eine Vollmachtsurkunde vorzulegen: Weist der Empfänger die Kündigung deshalb unverzüglich zurück, ist sie unwirksam, es sei denn, Sie hatten ihn selbst von der Bevollmächtigung in Kenntnis gesetzt (§ 174 BGB).
Was danach passiert
Endet ein Arbeitsverhältnis, müssen Sie sich spätestens drei Monate vorher bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend melden, bei kürzerer Zeit binnen drei Tagen nach Kenntnis des Endes (§ 38 Abs. 1 SGB III); versäumen Sie das, droht eine Sperrzeit von einer Woche (§ 159 Abs. 6 SGB III). Zum Ende haben Sie Anspruch auf ein schriftliches Zeugnis, auf Verlangen auch über Leistung und Verhalten (§ 109 GewO). Kündigen Sie über die Kündigungsschaltfläche, muss der Anbieter Zugang und Vertragsende sofort elektronisch in Textform bestätigen (§ 312k Abs. 4 BGB).
Kündigung: Rechtsgrundlagen in Deutschland
Für Deutschland erstellt die KI „Kündigung“ nach deutschem Recht und berücksichtigt dabei insbesondere:
- § 622 BGB
- § 623 BGB
- § 1 Abs. 1 KSchG
- § 23 Abs. 1 KSchG
- § 573 BGB
- § 573c BGB
- § 56 TKG
- § 309 Nr. 9 BGB
- § 310 Abs. 1 BGB
- § 309 BGB
- Arbeitsverhältnis: Kündigungsfristen § 622 BGB (gesetzliche Grundfrist für beide Seiten vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats; die nach der Dauer des Arbeitsverhältnisses gestaffelten längeren Fristen des Abs. 2 gelten kraft Gesetzes nur für die Kündigung durch den Arbeitgeber; in einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten zwei Wochen; ein Tarifvertrag kann abweichen und längere Fristen können einzelvertraglich vereinbart sein, daher Arbeits- bzw. Tarifvertrag beachten; für den Arbeitnehmer darf keine längere Frist vereinbart werden als für den Arbeitgeber), Schriftformzwang § 623 BGB, Kündigungsschutzgesetz (KSchG) gilt, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestanden hat (§ 1 Abs. 1 KSchG) und im Betrieb in der Regel mehr als zehn Arbeitnehmer beschäftigt sind, Auszubildende nicht mitgezählt, Teilzeitkräfte anteilig (bis 20 Wochenstunden 0,5, bis 30 Wochenstunden 0,75); für Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1.1.2004 begonnen hat, gilt die frühere Schwelle von mehr als fünf Arbeitnehmern fort, wobei nach dem 31.12.2003 Eingestellte dabei nicht mitzählen (§ 23 Abs. 1 KSchG)
- Mietverhältnis: § 573 BGB – Kündigung durch Vermieter erfordert berechtigtes Interesse (z.B. Eigenbedarf), Fristen nach § 573c BGB
- Telekommunikationsverträge (Mobilfunk, Internet, Festnetz): § 56 TKG – die anfängliche Laufzeit eines Vertrags mit einem Verbraucher darf 24 Monate nicht überschreiten; verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit stillschweigend, kann der Endnutzer ihn danach jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen
- Andere Verbraucherverträge über die regelmäßige Lieferung von Waren oder die regelmäßige Erbringung von Dienst- oder Werkleistungen (etwa Zeitschriften-Abo), entstanden ab 1.3.2022: In Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sind eine Bindung über mehr als zwei Jahre, eine Kündigungsfrist von mehr als einem Monat vor Ablauf der zunächst vorgesehenen Vertragsdauer und eine stillschweigende Verlängerung, außer auf unbestimmte Zeit mit dem Recht, jederzeit mit höchstens einem Monat Frist zu kündigen (§ 309 Nr. 9 BGB; gilt nicht für Versicherungsverträge und nicht gegenüber Unternehmern, § 310 Abs. 1 BGB; für vor dem 1.3.2022 entstandene Verträge gilt § 309 BGB in der alten Fassung, Art. 229 § 60 EGBGB). Bei Fitnessstudio-Verträgen ist die rechtliche Einordnung und damit die Anwendbarkeit von § 309 Nr. 9 BGB nicht gesichert
- Fristlose/außerordentliche Kündigung: Arbeits- und Dienstverhältnisse § 626 BGB – wichtiger Grund erforderlich, Kündigung nur innerhalb von zwei Wochen ab Kenntnis der maßgebenden Tatsachen; Mietverhältnisse § 543 BGB – bei Verletzung einer Pflicht aus dem Mietvertrag grundsätzlich erst nach erfolgloser Abhilfefrist oder Abmahnung (§ 543 Abs. 3 BGB), bei Wohnraum ergänzend § 569 BGB – der wichtige Grund ist im Kündigungsschreiben anzugeben (§ 569 Abs. 4 BGB); sonstige Dauerschuldverhältnisse § 314 BGB – Kündigung nur innerhalb einer angemessenen Frist ab Kenntnis des Kündigungsgrundes, bei Verletzung einer Vertragspflicht grundsätzlich erst nach erfolgloser Abhilfefrist oder Abmahnung
- Verbraucherverträge über Dauerschuldverhältnisse, die den Unternehmer zu einer entgeltlichen Leistung verpflichten und über eine Webseite abgeschlossen werden können: Der Unternehmer muss seit 1.7.2022 eine Kündigungsschaltfläche bereitstellen, auch für Verträge, die vor diesem Tag geschlossen wurden (§ 312k BGB, Art. 229 § 60 EGBGB). Fehlt sie, kann der Verbraucher jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen (§ 312k Abs. 6 BGB). Das gilt nicht für Verträge über Finanzdienstleistungen (z. B. Versicherungs- und Bankverträge) und nicht für Verträge, für deren Kündigung das Gesetz ausschließlich eine strengere Form als die Textform vorsieht (§ 312k Abs. 1 Satz 2 BGB). In Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegenüber Verbrauchern darf für die Kündigungserklärung keine strengere Form als die Textform verlangt werden; bei Verträgen, die gesetzlich notariell zu beurkunden sind, höchstens die Schriftform (§ 309 Nr. 13 BGB, für Verträge ab 1.10.2016)
Dokument-Profi ersetzt keine Rechtsberatung. Bei komplexen oder strittigen Fällen empfehlen wir eine anwaltliche Prüfung.
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